Soll ich mich melden?

Bei einem Distanzierungsverhalten 1. Grades handelt es sich normal nicht um ein Zeichen für eine ernsthafte Erkaltung, sondern um den Ausdruck eines ungefährlichen Rückzugs. Er widmet seine Energie einfach mal wieder verstärkt anderen Dingen und Gedanken. Oft braucht er einfach Abstand und verfällt in alte, harmlose Gewohnheiten und Stimmungen.

Dies bedeutet NICHT, dass sich sein ernsthaftes Interesse an Ihnen verringert hat.

Sie sind dieses Verhalten schlichtweg nicht von ihm gewohnt, da es untypisch für Ihre bisherige Beziehung ist. Auch wenn sein Wunsch nach Abstand auf diesem Niveau noch normal ist, stört und irritiert Sie sein Verhalten.

Vertrauen Sie auf das Band zwischen Ihnen

„Er verletzt mich und sein Verhalten weckt mein Misstrauen. Ich weiß aber auch, dass das, was ich spüre, ganz allein mit mir zu tun hat und nicht mit ihm. Ich nehme es also nicht persönlich, sondern als Anlass, zu lernen, entspannter und vertrauensvoller in der Beziehung zu werden,“ beschreibt Sonja Ihre Gefühle, nachdem Sie gemerkt hat, dass Ihr Traummann plötzlich etwas auf Distanz geht.

„Ich weiß instinktiv, dass ich mich jetzt beherrschen muss und die Kontrolle behalten muss. Das letzte, was ich will, ist ihn mit meinem Misstrauen und meinem besorgten Gefühl zu konfrontieren. Stattdessen werde ich ihn loslassen, unterstützen und ihn in genau der Situation alleine lassen, die mich so stört. Ihm gegenüber bleibe ich weiter ruhig und gelassen.“

Widmen auch Sie sich verstärkt Ihren Kontakten und seien Sie ein Stück weit weniger verfügbar und erreichbar. Ersticken Sie jeglichen Anflug von Ungleichgewicht gleich im Keim.

Was jetzt wichtig ist

Es ist allein IHRE Aufgabe, Ihre Werte und Ideale zu leben – und ihn auf sanfte, kluge Weise zu „erziehen“.

Wie Sie ab sofort konkret vorgehen sollten

1. Schritt: Lassen Sie ihn los
2. Schritt: Spiegeln Sie sein Verhalten
3. Brechen Sie Ihre Verfügbarkeit
4. Optional: Konfrontieren Sie ihn im richtigen Moment mit seinem Verhalten

Beispiel:

Er meldet sich völlig unerwartet einen ganzen Tag lang nicht auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht. Erst spätabends bekommen Sie eine Antwort mit einer nachvollziehbaren Begründung.

1. Schritt

Sobald Sie merken, dass Sie wegen seinem Verhalten beunruhigt oder besorgt sind, treffen Sie den Entschluss, die Kontrolle zu behalten. Sie nehmen keinen Kontakt zu ihm auf! Stattdessen sind Sie sich sicher, dass sein Verhalten einen Grund hat, den Sie jetzt noch nicht kennen. Ganz sicher hat er sich nicht plötzlich entliebt, ist untreu geworden oder vernachlässigt Sie.

Konzentrieren Sie sich auf die guten Momente und auf das Fundament Ihrer Beziehung. Lassen Sie sich nicht vom unsichtbaren Nebel Ihres eigenes Misstrauens blenden. Sie schaffen es, Ihre Fassung zu bewahren und hören nicht mehr auf ihre alten Ängste. Schöpfen Sie Kraft daraus, dass Sie dieses schlechte Benehmen Ihres Freundes auf keine Fall einfach so hinnehmen werden, sondern dass Sie diesen Vorfall jetzt sofort oder später SPIEGELN werden.

Nur indem er merkt, dass Sie ihm ein Stück entgleiten, ohne dass Sie dabei Ihre Unbeschwertheit und Freundlichkeit verlieren, wird er von ganz allein wieder liebevoller, aufmerksamer und verbindlicher.

2. Schritt

„Ich habe mir abends einfach etwas Schönes vorgenommen und meine Zeit ohne ihn verplant. Ich habe auch nicht auf seinen Anruf gewartet, sondern mein Handy auf lautlos gestellt. Somit war ich bis spätabends nicht für ihn erreichbar,“ erzählt Sonja, wie sie diese Situation gemeistert hat.

3. Schritt

Wenn er Sie irgendwann endlich anruft, gehen Sie NICHT ans Telefon. Stattdessen rufen Sie ihn von unterwegs ca. zwei Stunden später zurück. Sie sind gut gelaunt, amüsiert und herzlich zu ihm.

„Er hat mich richtig vorwurfsvoll gefragt, wo ich war und warum ich mich erst so spät melde. Da habe ich nur gesagt, dass ich mich spontan mit einer guten Freundin verabredet habe, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Und weil heute so viele Leute bei mir angerufen habe, habe ich mein Handy irgendwann auf lautlos gestellt, damit ich mich ungestört mit ihr unterhalten kann,“ berichtet Sonja weiter.

4. Schritt

Wenn Sie ihn im richtigen Moment konfrontieren möchten, könnten Sie bei diesem Telefonat fragen:

„Übrigens, wer hat DICH heute eigentlich entführt? Ich hatte es heute auch schon mal bei dir versucht.“

Hören Sie sich seine Erklärung kurz an, gehen aber nicht weiter darauf an. Vertrauen Sie ihm einfach. Seine Erklärung klingt logisch und nachvollziehbar. Erzählen Sie ihm auf keinen Fall, wie besorgt Sie waren. Konfrontieren Sie ihn NICHT mit Ihren verletzten Gefühlen und Ihrem Misstrauen.

Aus meinen vielen Intensiv-Coachings und Beratungen der vergangenen Jahre habe ich
mittlerweile ein kostenloses Ebook erstellt mit einer inzwischen praxiserprobten Anleitung, um IHN wieder das fühlen zu lassen, was er schon am Anfang für Sie empfand:

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