Haben Männer Angst vor starken Frauen? Schauen wir nach Hollywood!

Zwei fiktive Charaktere, die ihren Selbstwert kennen und leben

Viele Hollywood Filme und insbesondere Disney-Filme haben Frauen seit jeher ein Bild der Liebe vermittelt, welches im alltäglichen Leben keinen Bestand hat. In einer Gesellschaft der Individualisierung und Selbstverwirklichung hat die überkommene Vorstellung vom Prinz, der die Prinzessin errettet, längst ausgedient und einer Wirklichkeit Platz gemacht, in der die moderne Prinzessin ihr eigener Erretter ist und der moderne Prinz sie für eben diese Stärke bewundert. Ein Mann möchte eine Frau, die ihn herausfordert, statt ihn bedingungslos zu lieben.

Weder sucht er nach einer Mutter noch nach einem Fan. Er sucht vielmehr eine Partnerin auf Augenhöhe, die ihm Grenzen zu setzen weiß. Besonders zwei fiktive Film-Charaktere verkörpern diese Frau, die sich nimmt, was sie will und niemals unter ihren Standards und Werten agiert, erstaunlich unverstaubt.

Ich möchte Ihnen heute zu Illustrationszwecken zwei weibliche Filmcharaktere vorstellen, die sich niemals mit weniger zufrieden geben würden als sie verdienen und auf kluge und unverkrampfte Art mit den Männern in ihrem Leben umzugehen wissen.

Amanda in „Mein Weg zu dir“ (Best of me)

Amanda weiß schon als junges Mädchen genau was sie will. Und das ist Dawson. Sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und schlägt dem zurückhaltenden Jungen ein Date vor. Da er so überaus schüchtern ist, zieht sie ihn auf und sagt: „ Das mit dem Flirten üben wir aber bis dahin nochmal.“ Sie ist authentisch und unverkrampft und fordert ihn auf spielerische Weise heraus. Als er sie versetzt, lässt sie sich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen abspeisen, sondern verlangt die Wahrheit. Sie will von Anfang an wissen, wer dieser Mann im Innersten ist, was ihn bewegt und umtreibt und sie hat keine Angst danach zu fragen. Ihr Ziel ist es ihn wirklich kennenzulernen.

Sie erkennt ein Potential in ihm, das er selbst nicht zu erkennen vermag und als er nicht studieren will, nimmt sie die Dinge in die Hand und bewirbt sich für ihn. Sie weiß wohin sie will und was sie sich für ihn wünscht und sie setzt alles wie selbstverständlich um. Dafür bewundert er sie zutiefst und schenkt ihr seine Liebe aus tiefster Seele, denn genau das suchen Männer in einer Frau. Entschlossenheit und die gelassene Überzeugung, dass er sich schon in sie verlieben wird, auch wenn er das jetzt noch nicht sein sollte. Die Leichtigkeit mit ihm kokettieren zu können und ihn in die Richtung zu lenken, die ihn weiterbringt.

Natürlich liegt ihr hoher Selbstwert auch in ihrer hohen gesellschaftlichen Stellung begründet, denn sie kommt aus extrem wohlhabenden Verhältnissen, aber auch wenn dieser Faktor ihre Unverkrampftheit begünstigt, zeigt sich am zweiten Beispiel, dass es nicht die gesellschaftliche oder finanzielle Stellung ist, die eine Frau selbstbewusst für ihre Werte eintreten lässt, sondern lediglich ihre innere Einstellung, an der jede Frau täglich aufs Neue arbeiten kann. Die weibliche Intuition gibt den Weg vor, so auch bei dem nächsten fiktiven Charakter.

Vivian in Pretty Woman

Die Geschichte mag in dieser Form eher selten in der Realität vorkommen, aber sie illustriert dennoch sehr schön ein unerschrockenes Frauenbild, das nicht von Verlustangst, sondern von innerer Stärke geprägt ist. Die Prostituierte Vivian trifft auf den gutaussehenden Geschäftsmann Edward und verbringt eine Woche an seiner Seite. Die sogenannte feine Gesellschaft ist ihr fremd, dennoch fühlt sie sich Edward gewachsen, fragt ihn nach seinen Werten und seiner Idee vom Leben, neckt ihn und ist frei und ausgelassen. Als sie sich von ihm schlecht behandelt fühlt, ist sie konsequent und geht, statt verletzt neben ihm zu sitzen.

Dawson brauchte einen Schubs in die richtige Richtung was seine Karriere anging, Edward hingegen hat eine steile Karriere und braucht Entspannung. Er muss lernen loszulassen und den Moment zu genießen, und genau das erkennt Vivian. Sie versucht nicht primär zu gefallen, sie will die Zeit mit ihm genießen und verbietet ihm daher kurzerhand zu telefonieren und verschreibt ihm einen freien Tag. Edward folgt bereitwillig.

Am Ende der gemeinsamen Woche bietet er ihr ein besseres Leben an, jedoch als seine Geliebte nicht als seine Freundin. Vivian ist das zu wenig. Sie bleibt ihren Prinzipien treu und verlässt ihn, obwohl das Leben, das er ihr in Aussicht stellt, eine verlockende Alternative zu ihrem Leben als Prostituierte wäre. Sie hat jedoch ihre eigenen Vorstellungen und will nicht auf ihren romantischen Traum verzichten. Sie will eine gleichwertige Partnerin sein, keine Geliebte. Sie bettelt jedoch nicht darum und schenkt ihm all ihre Zeit und Liebe. Ihre Stärke zeigt sich darin, dass sie das Leben einer Prostituierten einem sorgenlosen Leben als Geliebte eines reichen Mannes vorzieht, weil es ihren Selbstwert stärker kränken würde, ein Leben an der Seite eines Mannes zu verbringen, der sie nicht als gleichwertige Partnerin anerkennt, als für Geld mit fremden Männern zu schlafen.

Sie macht ihm jedoch keine große Szene, sondern zieht einfach ihre Konsequenzen und geht.

Was verbindet beide Charaktere?

Beide Frauen haben eins gemeinsam: Ein hohes Selbstwertgefühl und eine genaue Vorstellung von dem Leben, das sie führen möchten. Sie machen keine Kompromisse was ihre Standards und Werte angeht und wollen nicht in erster Linie gefallen, sondern eine intensive Zeit mit einem aufmerksamen Mann verbringen. Sie beziehen ihren Selbstwert nicht AUS SEINER BESTÄTIGUNG, sie haben ihn längst IN SICH gefunden.

Mit diesem Artikel wollte ich aufzeigen, dass Hollywood nicht nur schlechte weibliche Vorbilder schafft, sondern auch durchaus realistische Bilder von starken weiblichen Charakteren kreiert, die für sich selbst sorgen können, aber ihre Weiblichkeit ebenso leben und genießen. Sie schenken den Männern keine bedingungslose Liebe oder haben stets vollstes Verständnis für deren Fehler. Sie kritisieren die Männer offen und fordern Sie heraus. Eine sehr attraktive Haltung, der sich kein Mann entziehen kann.

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